E-Rennräder – mit Pedelec Unterstützung

Easy-Tours bietet als weltweit erster Radreise-Veranstalter Rennräder mit Vivax Unterstützung an. Die Basis dieses absoluten Sportgeräts bildet ein hochwertiger Simplon Pavo Carbonrahmen, bei dem ein Motor im Sitzrohr eingebaut ist, der

bei Bedarf über einen dezent am Lenker befestigten Knopf zugeschaltet werden kann und dann die Tretlagerachse antreibt. Akku und Antrieb sind leichtgebaute Teile, die das Gesamtgewichts der Rennmaschine auf sensationelle 10,4 kg limitieren und es – auch ohne Motorunterstützung gefahren – zu einem sehr leichtgängigen Rennrad mit Lustfaktor machen. Der Motor kann – zeitlich bei Höchstleistung von 150 Watt auf ca. 70 min begrenzt – nur bei selbstdefinierter sportlicher Drehzahl optimal unterstützen. Wer ein solches Sportgerät pilotiert, kann sich von dem Vorurteil gegenüber herkömmlichen E Bikes – nämlich „von einem Motor mit nur minimalem körpereigenen Energieaufwand vorwärts gerollt zu werden“ – verabschieden.

Was sich zunächst theoretisch anhört, wurde anhand einiger Testfahrtergebnisse nachgewiesen. Dabei wurde die erbrachte physikalische Leistung (Fahrzeit / Geschwindigkeit) zur körperlichen Beanspruchung (Herzfrequenz) in Bezug gesetzt.

Test 1: Bergfahrt auf einer 5,7 km langen Aufstiegsfahrt über 350 Höhenmeter mit einer kontinuierlichen Steigung von ca. 7%.

Fazit:

1. Mit E-Unterstützung kann man am Berg bei gleichem Energieaufwand ein deutlich höheres Tempo fahren.

2. Berge lassen sich mit Motor grundsätzlich auch in absolut niedrigen Belastungsbereichen bewältigen.

Test 2: Tour von 90km mit 1050m Höhenunterschied mit möglichst gleichem Energieaufwand in mittelhohem Tempo als „Genussfahrt“ zu bewältigen.

Fazit:

1. Dem Probanden ist es gelungen, bei den beiden Fahrten in den weitgehend gleichen Belastungszonen zu fahren.

2. Die durchschnittliche Herzfrequenz war bei beiden Fahrten annähernd identisch, nicht aber die maximal erreichten Pulswerte. Der Motor nimmt also – vor allem am Berg – die Belastungsspitzen.

3. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war mit E-Unterstützung trotz fast identischem Energieaufwand um fast 2km/h höher.

Also unter dem Strich eindeutige Vorteile für das E-Rennrad – nicht nur auf dem Papier. Man könnte also in einer am Berg stärkenen Gruppe mitfahren. Das Fahren mit E-Unterstützung auf einer Bergetappe ist ohne zu große Ermüdung möglich und die Bergetappe wird zur Genusstour.

Bei einem bestimmten Trainingszustand kann auch der Fall eintreten, dass die E-Unterstützung überhaupt erst die Bewältigung einer bestimmten Steigung ohne Pause ermöglicht.

Die Regenerationsfähigkeit von einem Tag auf den anderen wird ebenso verbessert wie die Effektivität der persönlichen Energieausnutzung. Probieren Sie es doch einfach selbst aus.